3 Fragen an Mileidy Montoya
08.09.2026
In unserem neuesten Blogbeitrag freuen wir uns, Ihnen Mileidy Montoya vorzustellen, die von ihren Erfahrungen als Fairtrade-Auditor*in berichtet, welche Aspekte ihrer Tätigkeit ihr am meisten Spaß machen und welche Momente bei den Audits ihr besonders in Erinnerung geblieben sind.
Was macht die Arbeit als Auditorin für FLOCERT so besonders?
MM: Die Möglichkeit, den Nutzen und die Wirkung von Fairtrade im Leben und im Umfeld der Menschen mit eigenen Augen zu sehen. Im Rahmen von Audits habe ich die Möglichkeit, mit Produzent*innen, Arbeiter*innen , und Organisationen ins Gespräch zu kommen, ihre Geschichten zu hören und zu verstehen, wie Fairtrade zu einem positiven Wandel beiträgt. Diese Wirkungskraft vor Ort zu erleben, bedeutet mir viel und ist bereichernd.
Was bereitet dir bei einem Fairtrade-Audit die größte Freude?
MM: Das Beste an Fairtrade-Audits ist der kontinuierliche Lernprozess. Jedes Audit bietet die Möglichkeit, etwa über verschiedene Märkte, Produktionsverfahren, Kulturen und Gemeinschaften zu lernen. Ich freue mich auch immer, die innovativen Methoden kennenzulernen, mit denen Organisationen die Fairtrade-Anforderungen erfüllen und positive Ergebnisse erzielen. Der ständige Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch macht diese Arbeit so bereichernd.
Welcher Auditmoment ist dir ganz besonders in Erinnerung geblieben?
MM: Es fällt mir schwer, einen Lieblingsmoment auszusuchen, denn jedes Audit bringt einzigartige Erlebnisse mit sich. Das Audit in New York im One World Trade Center war aber auf jeden Fall ein Highlight. Es war ein unvergessliches Erlebnis, an einem solchen Ort mit Symbolcharakter zu arbeiten, mich mit unserem Auditor in den USA auszutauschen und mehr über die Organisationen zu erfahren, die in der Region tätig sind.